• 30. September 2016

    Berliner Zeilen – 14/16

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    wie geht es in Syrien weiter? Das war eine der vielen Fragen, die mir von  SchülersprecherInnen am Montag in meinem Wahlkreisbüro gestellt wurde. Ich hatte sie im Sommer nach Berlin eingeladen, tolle, engagierte junge Menschen, und jetzt zu einem Nachtreffen wieder gesehen. Denn junge Menschen für Politik zu begeistern, habe ich mir als ein Hauptziel gesetzt.

    In Syrien fällt es schwer, Hoffnung zu bewahren. Der tödliche Angriff auf einen Hilfskonvoi in der letzten Woche war ein neuer Tiefpunkt in diesem verheerenden Bürgerkrieg, der schon lange von eigenen Interessen unterschiedlicher Gruppierungen überlagert wird. Hunderttausende Menschen sind bereits umgekommen, Millionen auf der Flucht. Die humanitäre Lage ist katastrophal. Aleppo ist von jeglicher Versorgung abgeschnittenen. „Die internationale Gemeinschaft steht in der Pflicht, diese Menschen nicht im Stich zu lassen“, ist so ein Satz, den wir sagen, aber es ist eben nur ein Appell, der unsere Schwäche ausdrückt.

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  • 27. September 2016

    Im Gespräch mit den Hilfsorganisationen – Blaulichtkonferenz der SPD-Bundestagsfraktion mit TeilnehmerInnen aus Leimen und Neckargemünd

    Unter dem Motto „Herausforderungen im Bevölkerungsschutz“ hat die SPD-Bundestagsfraktion am vergangenen Donnerstag mit rund 300 TeilnehmerInnen von Hilfsorganisationen, Feuerwehren, der Polizei und dem THW aus ganz Deutschland diskutiert. Darunter waren auf meine Einladung auch Christina Kauth und Patrick Fuchs von der DLRG Neckargemünd sowie Matthias Frick von der DLRG Leimen.

    Schon seit mehreren Jahren pflegt die SPD-Bundestagsfraktion mit ihren „Blaulichtkonferenzen“ eine intensive Diskussion mit Fachleuten, Betroffenen und den Hilfsorganisationen. Wir wollen die Organisationen und die Praktiker vor Ort an der Erarbeitung unserer Konzepte beteiligen. Unwetter, Überschwemmungen, Angriffe auf kritische Infrastrukturen, Cyberattacken und Terrorismus sind aktuell wichtige Themen.

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  • 22. September 2016

    Herzliche Einladung zur Eröffnung der Wanderausstellung „Der Kalte Krieg“ am 4. Oktober in Wiesloch

    Ab dem 4. Oktober ist die Wanderausstellung „Der Kalte Krieg“ im meinem Wieslocher Wahlkreisbüro zu sehen. Die vom Berliner Kolleg Kalter Krieg und der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur herausgegebene Ausstellung zeichnet den Weg vom Kriegsende 1945 bis zur Auflösung der Sowjetunion 1991 nach und zeigt die politischen, weltanschaulichen, wirtschaftlichen und militärischen Gründe für den Konflikt zwischen Ost und West auf.

    Zur Ausstellungseröffnung mit Sektempfang am 4. Oktober um 18 Uhr sind alle Interessierten herzlich in mein Büro in der Marktstraße 11 in Wiesloch eingeladen. Dr. Birgit Hofmann, Historikerin an der Universität Heidelberg, wird in die Thematik der Ausstellung einführen.

    Nach der Eröffnung kann die Veranstaltung werktäglich bis zum 4. November besichtigt werden.

  • 19. September 2016

    SPD-Parteikonvent zu CETA

    Ich habe soeben beim Parteikonvent der SPD für den Antrag des Parteivorstands gestimmt. CETA ist damit noch lange nicht in Kraft, aber die Verhandlungen für eine bessere Globalisierung können weiter gehen.

    Hier sind meine zehn Gründe, warum ich mich dafür entschieden habe:

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  • 9. September 2016

    Berliner Zeilen – 12/16

    Liebe Freundinnen und Freunde,

    diese Woche war Haushaltswoche. Ich war mit dem Parlamentarischen Beirat für Nachhaltigkeit in Brüssel, aber ich will über etwas anderes schreiben.

    Hier finden Sie und ihr die Rede von Frank Stauss, die er bei unserer Fraktionsklausur gehalten hat. Frank stammt aus Wiesloch und war der erste leibhaftige Sozi, den ich getroffen habe, bei Egon an der Tanke, wo er einen Studentenjob hatte. Schlappe 28 Jahre ist das ungefähr her. Frank ist ein Mutmacher und verteilt, wenn nötig, auch mal einen rhetorischen Arschtritt (der Begriff ist natürlich unpassend, aber hier treffend).

    Interessant ist zum Beispiel sein Einstieg. Er verweist darauf, dass im nächsten Jahr erstmals junge Menschen zur Wahl gehen werden, die als Kanzlerin bewusst nur Angela Merkel erlebt haben. Arme Tröpfe, es geht ihnen so wie mir damals mit Birne.

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