• 30. November 2018

    Berliner Zeilen 17/2018

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    der Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg liegt nun knapp eine Woche zurück. Allen, die mich in den letzten Wochen unterstützt haben, danke ich von Herzen. Allen, die ich auf der Strecke verletzt haben sollte, will ich sagen, dass das zu keinem Zeitpunkt meine Absicht war. Demokratie ist nicht einfach und eine demokratische Kultur wächst auch bei uns nicht auf Bäumen – wir müssen sie immer wieder miteinander einüben und dafür war unsere Auseinandersetzung auf jeden Fall gut, ich meine sogar notwendig.

    Ich finde, unser Führungspersonal hat Unterstützung verdient, wenn es gewählt ist. Deshalb habe ich unmittelbar nach der Wahl dazu aufgerufen, Andi Stoch zu unterstützen und nun gemeinsam für eine starke SPD zu kämpfen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Dass das von so vielen als außergewöhnliche Geste gewürdigt wurde, zeigt leider nur, wie Selbstverständliches auch in unserer Partei ins Rutschen geraten ist.

    weiterlesen

  • 21. November 2018

    Berliner Zeilen 16/2018

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    vielen Dank für die Unterstützung in den vergangenen Wochen. Das Ergebnis der Mitgliederbefragung ist leider nicht so eindeutig, wie wir uns das alle gewünscht haben.

    Allerdings haben wir auch nur dieses Ergebnis, damit müssen wir jetzt umgehen. Für mich zeigt es drei Dinge:

    1. Wir sind ein lebendiger Landesverband und zurück in der Manege – die Baden-Württembergerinnen und Baden-Württemberger dürfen gespannt sein, was von uns noch zu hören sein wird.
    2. Wir verfügen über geeignetes Spitzenpersonal, zwischen denen unsere Mitglieder nur schwer entscheiden können – das dürfen beide Kandidierende auch als Auszeichnung verstehen.
    3. Wir sind uns nicht einig. Darum werde ich dem Landesparteitag dasselbe Angebot machen wie dem gesamten Landesverband: Ich trete dafür an, unsere Partei zusammenführen.

    Wäre meine Mitbewerberin nicht aus dem Rennen ausgestiegen, wäre die Situation jetzt eine andere. Fakt ist: Nun bin ich der einzige verbliebene Kandidat, der sich mit seinem Programm dem Votum unserer Partei gestellt und eine breite Zustimmung gewonnen hat. Damit geht für mich eine Verantwortung einher, mein Angebot aufrechtzuerhalten. Die Delegierten haben nun das letzte Wort.

    weiterlesen

  • 19. November 2018

    Mein Statement zum UN-Migrationspakt

    Migration bietet Chancen für alle: Herkunftsländer, Zielländer und Migranten. Diese Chancen müssen wir nutzen. Und Migration hat Schattenseiten, die müssen wir bekämpfen. Die SPD-Bundestagsfraktion will Migration besser ordnen und steuern. Das geht nur mit internationaler Zusammenarbeit.

    Der Globale Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration bietet nun eine historische Chance, Migration nicht einfach nur geschehen zu lassen, sondern wirksam zu steuern. Unter Wahrung der nationalen Souveränität sollen negative strukturelle Faktoren in Herkunftsländern minimiert, die Schleusung von Migranten und der Menschenhandel grenzüberschreitend bekämpft und das Management an nationalen Grenzen besser koordiniert werden, um irreguläre Migration zu verhindern.

    weiterlesen

  • 9. November 2018

    Berliner Zeilen 15/2018

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    in diesen Tage geht es geht um nicht weniger als die Existenz der großen Sozialdemokratie. Dabei werden wir gebraucht wie eh und je.

    Als die Arbeiterbewegung entstand, war sicher unvorstellbar, was heute, über 150 Jahre danach, alles erreicht werden konnte. Gleichzeitig bleiben viele Aufgaben bestehen, und neue sind dazugekommen:

    weiterlesen

  • 19. Oktober 2018

    Berliner Zeilen 14/2018

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    ich kandidiere als Landesvorsitzender der SPD Baden-Württemberg. Ich möchte der Sozialdemokratie ihren Stolz zurückgeben. Heftige SPD-Kritik ist, manchmal sogar in den eigenen Reihen, zur Mode geworden. Oftmals kommen darin enttäuschte Hoffnungen zum Ausdruck. Und gerade unsere Fähigkeit, den Menschen Hoffnung zu geben, ist unsere große Chance. Ich glaube: Wenn es die SPD Baden-Württemberg nicht gäbe, müsste man sie erfinden. Fortschritt, Gerechtigkeit und das Ziel einer offenen, solidarischen Gesellschaft – diese Werte sind aktueller denn je. Und sie sind bedroht. Deshalb kommt es auf die SPD an. Jetzt muss es uns gelingen, dass das auch die Menschen im Lande spüren.

    weiterlesen