• 5. Februar 2018

    Berliner Zeilen 02/18

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    vergangene Woche habe ich einen Unternehmer getroffen, der seine Firma aus einem Schuppen heraus aufgebaut hat und heute mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ganz Europa erfolgreich ist. Solche Leute treffe ich immer gerne. Ich habe Hochachtung vor ihrer Lebensleistung und der Verantwortung, die sie für sich, ihre Familien und Beschäftigten tragen.

    Das Gespräch ist so verlaufen, wie ich es oft erlebe: am Ende stand eine Idee, etwas gemeinsam anzupacken. Er beklagt den Fachkräftemangel, ich sehe, wie schwer sich immer noch gerade viele Jugendliche in der Berufsorientierung tun. Vielleicht wird daraus ein Projekt. Manchmal wird mir allerdings schwindlig mit den vielen guten Ideen, die nur darauf warten, verwirklicht zu werden. Alle die gerade frisch geschieden, in Rente oder sonst wie verfügbar sind, nehmen sich bitte in Acht, ich suche immer nach Mitstreiterinnen und Mitstreitern.

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  • 19. Januar 2018

    Berliner Zeilen 01/18

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    ich sende mit diesen Zeilen eine Erinnerung an unsere öffentliche Mitgliederkonferenz heute Abend um 19 Uhr im Carl-Ullmann-Haus, Kreisental 22 in 74925 Epfenbach.

    Dort wollen wir vor dem Parteitag am Sonntag beraten, wie die SPD weiter vorgehen soll.

    Ich habe schon ausführlich begründet, dass ich kein Freund einer wiederholten Großen Koalition bin. Eine Große Koalition soll der Ausnahmefall in einer Demokratie sein, sonst wachsen die Ränder, weil Unterschiede verwischen.

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  • 21. Dezember 2017

    Berliner Zeilen 14/17

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    in den vergangenen Wochen habe ich hineingehört in die Partei und über sie hinaus und nach den Meinungen zur Regierungsbildung gefragt. Wolfgang Katzmarek, der Kreisvorsitzende der SPD in Mannheim, hat mir außerdem die Stimmung aus meinem Betreuungswahlkreis übermittelt.

    Es ergibt sich doch ein ähnliches Bild: es wird überall sehr ernsthaft diskutiert, Neuwahlen werden ziemlich klar abgelehnt, eine erneute große Koalition löst keine Begeisterung aus, für die Möglichkeiten dazwischen sind viele offen. Das alles sind Wasserstandsmeldungen. Mit dem Fortgang der Gespräche wird es weiter Bewegung geben. Heute will ich Ihnen und Euch sagen, welche Möglichkeit ich unter den vielen schwierigen, die vor uns liegen, für die Beste hielte.

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  • 11. Dezember 2017

    Berliner Zeilen 13/17

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    der Bundesparteitag der SPD hat beschlossen, dass wir Gespräche über eine mögliche Regierungsbildung ergebnisoffen führen werden. Bevor Koalitionsverhandlungen kommen, wird ein Sonderparteitag entscheiden. Die Mitglieder haben das letzte Wort, falls ein Koalitionsvertrag zustande kommt. Das ist auf der Linie der allermeisten Zuschriften, die mich erreichen, und der guten Diskussion, die wir auf einer Mitgliederkonferenz in Leimen hatten. Dort haben sich 84 % für ergebnisoffene Gespräche ausgesprochen, nur 16 % waren dagegen. Soweit, so gut.

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  • 27. Oktober 2017

    Berliner Zeilen 11/17

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    diese Woche hat sich der Deutsche Bundestag “konstituiert”, das heißt, wir Abgeordneten sind zum ersten Mal in dieser Wahlperiode zusammengekommen. Es gab eine mäßige Rede des Alterspräsidenten Solms von der FDP, ein paar Wortgefechte zur Geschäftsordnung, Wolfgang Schäuble wurde zum Präsidenten gewählt und obwohl mir sein Vorgänger Norbert Lammert auch auf die Nerven gegangen ist, weil er auf mich immer sehr selbstgefällig wirkte, werde ich ihn sicher bald vermissen.

    Bei der Wahl der Vizepräsidenten ist der Kandidat der AfD, ein Herr Glaser, dreimal durchgefallen. In der Geschäftsordnung ist vorgesehen, dass jede Fraktion eine/n Stellvertreter/in stellen darf, der Platz der AfD bleibt also erst einmal frei. In der Fraktion habe ich mich genau dafür ausgesprochen, dass wir diesen Herrn Glaser nicht wählen, ebenso wenig wie irgendeinen anderen Kandidaten der AfD. Beim Hereinkommen in unseren Fraktionssaal laufen wir immer an einer Tafel vorbei, auf der all die Namen der sozialdemokratischen Abgeordneten stehen, die 1933 gegen das Ermächtigungsgesetz gestimmt haben. Die hätten uns gewiss auch nichts anderes geraten.

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