• 5. Februar 2018

    Berliner Zeilen 02/18

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    vergangene Woche habe ich einen Unternehmer getroffen, der seine Firma aus einem Schuppen heraus aufgebaut hat und heute mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in ganz Europa erfolgreich ist. Solche Leute treffe ich immer gerne. Ich habe Hochachtung vor ihrer Lebensleistung und der Verantwortung, die sie für sich, ihre Familien und Beschäftigten tragen.

    Das Gespräch ist so verlaufen, wie ich es oft erlebe: am Ende stand eine Idee, etwas gemeinsam anzupacken. Er beklagt den Fachkräftemangel, ich sehe, wie schwer sich immer noch gerade viele Jugendliche in der Berufsorientierung tun. Vielleicht wird daraus ein Projekt. Manchmal wird mir allerdings schwindlig mit den vielen guten Ideen, die nur darauf warten, verwirklicht zu werden. Alle die gerade frisch geschieden, in Rente oder sonst wie verfügbar sind, nehmen sich bitte in Acht, ich suche immer nach Mitstreiterinnen und Mitstreitern.

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  • 1. Februar 2018

    Meine persönliche Erklärung zum Familiennachzug

    1. CDU und CSU wollen den Familiennachzug zu subsidiär Geschützten vollständig abschaffen. Wenn Jesus nicht auferstanden wäre, würde er sich angesichts einer so unchristlichen Haltung im Grabe herumdrehen. Die Werte einer einstigen Familienpartei werden über Bord geschmissen und auf dem Altar des Populismus geopfert, um sich über eine nächste Landtagswahl zu retten. Für eine bessere Steuerung und Ordnung, auch Begrenzung, von Fluchtbewegungen, für die ich eintrete, braucht es ein Gesamtkonzept ineinander greifender, unterschiedlicher Maßnahmen und keine Symbolpolitik auf dem Rücken der Schwächsten. Die ganze Diskussion ist beschämend und unangemessen.
    1. In der Diskussion wird oftmals vorgetragen, die Bevölkerung sei mehrheitlich gegen den Familiennachzug. Nach meiner Auffassung prägt die Qualität der politischen Diskussion auch die Stimmung im Lande. Je nachdem, wie gefragt wird, erhält man unterschiedliche Antworten. Ich bin weiterhin sicher, dass unsere Bevölkerung bereit ist, im Rahmen unserer Möglichkeiten schutzbedürftigen Menschen zu helfen, die mit guten Gründen aus ihrer Heimat geflohen oder dort noch in Gefahr sind, den Schwächsten, etwa Kindern, Kranken, Behinderten zuerst. Würde man die Bevölkerung fragen, ob sie eher für den geordneten Familiennachzug oder für chaotische Zustände wie 2015, Schlepperunwesen und Sterben im Mittelmeer ist, wäre die Antwort eindeutig. Wenn seitens der CDU behauptet wird, dass mit der Aussetzung des Familiennachzugs ein „unkontrollierter“ Familiennachzug beendet würde, sage ich: Das Gegenteil ist der Fall. Familiennachzug bedeutet Kontrolle, Aussetzung bedeutet Schlepperunwesen.

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  • 23. November 2017

    Berliner Zeilen 12/17

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,
    sehr geehrte Damen und Herren,

    diese „Zeilen“ gehen auch an diejenigen, die sich auf unterschiedlichen Wegen in den letzten Tagen an mich gewandt haben. Es ist mir leider nicht möglich, allen einzeln so zu antworten, wie ich es selbst wollte, wenn ich jemanden anschreibe. Ich versuche also, auf diesem Weg etwas zu bündeln. Wer nicht auf diesem Verteiler sein möchte, melde sich bitte einfach mit einer kurzen Nachricht.

    Wie soll es weitergehen? Das ist die entscheidende Frage. Der Blick zurück, gar im Zorn, auf der Suche nach Schuldigen, hilft nicht weiter. Ich bin sehr zögerlich, anderen schlechte Absichten zu unterstellen, weil Politik insgesamt Schaden nimmt, wenn alle das wechselseitig tun. Gute Absichten kann ich bei der FDP allerdings auch nicht erkennen. Meiner Parteiführung muss ich vorwerfen, sich nicht gründlich und rechtzeitig genug mit allen möglichen Szenarien zu beschäftigen. Als ich in meinem früheren Leben Vorstände beraten habe, waren häufig sogenannte Risikoanalysen verlangt. Was kann alles eintreten? Was tun wir unter verschiedenen Rahmenbedingungen? Wie lautet die Kommunikation? Mich hat das damals genervt. Ich dachte, Leute, Ihr müsst doch Visionen haben, führen, vorangehen und Euch nicht immer nur nach allen Seiten absichern. Heute sehe ich: Es braucht beides. So sind wir alle vom Scheitern der Jamaika-Verhandlungen kalt erwischt worden. Das ist nicht professionell.

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  • 3. November 2017

    Herzliche Einladung zur Lesung „Dritte Generation Ost“ am 9. November

    Was ist los im Osten? Die AfD ist stärkste Kraft in Sachsen. Nur jeder zweite Ostdeutsche ist zufrieden mit der Demokratie. Und was sagt es überhaupt aus, wenn wir 28 Jahre nach dem Mauerfall immer noch in den Kategorien Ost und West denken?

    Auf Einladung der Evangelischen Kirchengemeinde Wiesloch, der Katholischen Seelsorgeeinheit Wiesloch-Dielheim, der SPD Rhein-Neckar und mir kommt am 9. November der Wissenschaftler und Publizist Johannes Staemmler nach Wiesloch, um aus dem Buch „Dritte Generation Ost. Wer wir sind, was wir wollen“ zu lesen. Darin schildern vor allem junge Ostdeutsche, welche Rolle die DDR-Geschichte, die friedliche Revolution und die Wiedervereinigung in ihrem Leben spielen. Und sie erzählen, was es für sie heißt, aus Ostdeutschland zu kommen.

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  • 28. Oktober 2017

    Wahlkreisbüro am 30. Oktober geschlossen

    Mein Wieslocher Wahlkreisbüro bleibt am Montag, den 30. Oktober, geschlossen. Ab dem 2. November sind meine MitarbeiterInnen und ich wieder werktäglich ab 9 Uhr persönlich in der Marktstraße 11 in Wiesloch, per Telefon unter 06222/9399506 oder per E-Mail an wahlkreis@lars-castellucci.de erreichbar.

    Schöne Feiertage!