• 23. November 2017

    Berliner Zeilen 12/17

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,
    sehr geehrte Damen und Herren,

    diese „Zeilen“ gehen auch an diejenigen, die sich auf unterschiedlichen Wegen in den letzten Tagen an mich gewandt haben. Es ist mir leider nicht möglich, allen einzeln so zu antworten, wie ich es selbst wollte, wenn ich jemanden anschreibe. Ich versuche also, auf diesem Weg etwas zu bündeln. Wer nicht auf diesem Verteiler sein möchte, melde sich bitte einfach mit einer kurzen Nachricht.

    Wie soll es weitergehen? Das ist die entscheidende Frage. Der Blick zurück, gar im Zorn, auf der Suche nach Schuldigen, hilft nicht weiter. Ich bin sehr zögerlich, anderen schlechte Absichten zu unterstellen, weil Politik insgesamt Schaden nimmt, wenn alle das wechselseitig tun. Gute Absichten kann ich bei der FDP allerdings auch nicht erkennen. Meiner Parteiführung muss ich vorwerfen, sich nicht gründlich und rechtzeitig genug mit allen möglichen Szenarien zu beschäftigen. Als ich in meinem früheren Leben Vorstände beraten habe, waren häufig sogenannte Risikoanalysen verlangt. Was kann alles eintreten? Was tun wir unter verschiedenen Rahmenbedingungen? Wie lautet die Kommunikation? Mich hat das damals genervt. Ich dachte, Leute, Ihr müsst doch Visionen haben, führen, vorangehen und Euch nicht immer nur nach allen Seiten absichern. Heute sehe ich: Es braucht beides. So sind wir alle vom Scheitern der Jamaika-Verhandlungen kalt erwischt worden. Das ist nicht professionell.

    weiterlesen

  • 15. November 2017

    „Wir müssen den Gesprächsfaden weiterspinnen“

    In diesem Jahr war Johannes Staemmler Gast bei der traditionellen Lesung zum Gedenken an den 9. November in der Buchhandlung Dörner. Der Mit-Autor des Buches „Dritte Generation Ost“ erzählte, was es heißt aus Ostdeutschland zu kommen.

    weiterlesen

  • 3. November 2017

    Herzliche Einladung zur Lesung “Dritte Generation Ost” am 9. November

    Was ist los im Osten? Die AfD ist stärkste Kraft in Sachsen. Nur jeder zweite Ostdeutsche ist zufrieden mit der Demokratie. Und was sagt es überhaupt aus, wenn wir 28 Jahre nach dem Mauerfall immer noch in den Kategorien Ost und West denken?

    Auf Einladung der Evangelischen Kirchengemeinde Wiesloch, der Katholischen Seelsorgeeinheit Wiesloch-Dielheim, der SPD Rhein-Neckar und mir kommt am 9. November der Wissenschaftler und Publizist Johannes Staemmler nach Wiesloch, um aus dem Buch „Dritte Generation Ost. Wer wir sind, was wir wollen“ zu lesen. Darin schildern vor allem junge Ostdeutsche, welche Rolle die DDR-Geschichte, die friedliche Revolution und die Wiedervereinigung in ihrem Leben spielen. Und sie erzählen, was es für sie heißt, aus Ostdeutschland zu kommen.

    weiterlesen

  • 27. Oktober 2017

    Berliner Zeilen 11/17

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    diese Woche hat sich der Deutsche Bundestag “konstituiert”, das heißt, wir Abgeordneten sind zum ersten Mal in dieser Wahlperiode zusammengekommen. Es gab eine mäßige Rede des Alterspräsidenten Solms von der FDP, ein paar Wortgefechte zur Geschäftsordnung, Wolfgang Schäuble wurde zum Präsidenten gewählt und obwohl mir sein Vorgänger Norbert Lammert auch auf die Nerven gegangen ist, weil er auf mich immer sehr selbstgefällig wirkte, werde ich ihn sicher bald vermissen.

    Bei der Wahl der Vizepräsidenten ist der Kandidat der AfD, ein Herr Glaser, dreimal durchgefallen. In der Geschäftsordnung ist vorgesehen, dass jede Fraktion eine/n Stellvertreter/in stellen darf, der Platz der AfD bleibt also erst einmal frei. In der Fraktion habe ich mich genau dafür ausgesprochen, dass wir diesen Herrn Glaser nicht wählen, ebenso wenig wie irgendeinen anderen Kandidaten der AfD. Beim Hereinkommen in unseren Fraktionssaal laufen wir immer an einer Tafel vorbei, auf der all die Namen der sozialdemokratischen Abgeordneten stehen, die 1933 gegen das Ermächtigungsgesetz gestimmt haben. Die hätten uns gewiss auch nichts anderes geraten.

    weiterlesen

  • 9. Oktober 2017

    Antrittsbesuch im Wilhelmsfelder Rathaus

    Nach einem ereignisreichen Bundestagswahlkampf war ich bei Bürgermeister Christoph Oeldorf zu einem Antrittsbesuch im Wilhelmsfelder Rathaus. Persönliches Kennenlernen und Austausch über die anstehenden Themen im Ort standen im Vordergrund. Dabei kamen auch Gemeinsamkeiten zum Vorschein:

    weiterlesen

Seite 1 von 1112345...10...Letzte »