• 18. Oktober 2017

    „Wer Arbeit hat, sollte in Deutschland bleiben dürfen.“

    Zur heutigen Diskussion zum Thema „Flüchtlinge in Arbeit und Ausbildung“ im Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau des baden-württembergischen Landtags habe ich folgendes Pressestatement veröffentlicht:

    „Wir müssen Zuwanderung besser steuern und ordnen. Und wir dürfen dabei auch unsere eigenen Interessen im Blick haben. Dazu zählt, dass dringend benötigte Arbeitskräfte auch eine Chance haben, hierzubleiben und zu unserem Wohlstand beizutragen. Wenn Arbeitgeber Petitionen veranlassen, um ihre Mitarbeiter halten zu können, muss Politik sich bewegen.

    Deshalb unterstütze ich die Forderung des wirtschaftspolitischen Sprechers der SPD-Landtagsfraktion, Dr. Boris Weirauch, nach einer Lösung im Sinne der betroffenen Unternehmen. Wer Arbeit hat, sich anständig verhält, unsere Sprache lernt und integriert ist, sollte in Deutschland bleiben dürfen. Damit wäre den Geflüchteten ebenso gedient wie der Wirtschaft und der gesellschaftlichen Integration.

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  • 7. Dezember 2016

    Pressemitteilung zum CDU-Beschluss zur doppelten Staatsbürgerschaft

    Zum heute beschlossenen CDU-Antrag, die doppelte Staatsbürgerschaft abzuschaffen, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Lars Castellucci:

    „Die SPD steht für das moderne Deutschland. Dazu gehört auch ein modernes Staatsangehörigkeitsrecht. Das haben SPD und CDU im Koalitionsvertrag vereinbart und im Jahr 2014 auch verwirklicht. Wir brauchen keine Rolle rückwärts. Jeder Mensch hat Wurzeln. Es ist gut, wenn neue Wurzeln wachsen. Es wäre schlecht, wenn wir Menschen erneut zwingen würden, ihre Wurzeln abzuschneiden.

    Wir akzeptieren schon heute bei einer Mehrheit der Einbürgerungen Mehrstaatlichkeit: weil es nicht anders geht, weil es sich um EU-Bürger handelt. Es gibt keinen Grund, Menschen aus EU-Staaten und Menschen aus Drittstaaten bei der doppelten Staatsbürgerschaft unterschiedlich zu behandeln.

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