• 3. November 2017

    Herzliche Einladung zur Lesung „Dritte Generation Ost“ am 9. November

    Was ist los im Osten? Die AfD ist stärkste Kraft in Sachsen. Nur jeder zweite Ostdeutsche ist zufrieden mit der Demokratie. Und was sagt es überhaupt aus, wenn wir 28 Jahre nach dem Mauerfall immer noch in den Kategorien Ost und West denken?

    Auf Einladung der Evangelischen Kirchengemeinde Wiesloch, der Katholischen Seelsorgeeinheit Wiesloch-Dielheim, der SPD Rhein-Neckar und mir kommt am 9. November der Wissenschaftler und Publizist Johannes Staemmler nach Wiesloch, um aus dem Buch „Dritte Generation Ost. Wer wir sind, was wir wollen“ zu lesen. Darin schildern vor allem junge Ostdeutsche, welche Rolle die DDR-Geschichte, die friedliche Revolution und die Wiedervereinigung in ihrem Leben spielen. Und sie erzählen, was es für sie heißt, aus Ostdeutschland zu kommen.

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  • 27. Oktober 2017

    Berliner Zeilen 11/17

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    diese Woche hat sich der Deutsche Bundestag „konstituiert“, das heißt, wir Abgeordneten sind zum ersten Mal in dieser Wahlperiode zusammengekommen. Es gab eine mäßige Rede des Alterspräsidenten Solms von der FDP, ein paar Wortgefechte zur Geschäftsordnung, Wolfgang Schäuble wurde zum Präsidenten gewählt und obwohl mir sein Vorgänger Norbert Lammert auch auf die Nerven gegangen ist, weil er auf mich immer sehr selbstgefällig wirkte, werde ich ihn sicher bald vermissen.

    Bei der Wahl der Vizepräsidenten ist der Kandidat der AfD, ein Herr Glaser, dreimal durchgefallen. In der Geschäftsordnung ist vorgesehen, dass jede Fraktion eine/n Stellvertreter/in stellen darf, der Platz der AfD bleibt also erst einmal frei. In der Fraktion habe ich mich genau dafür ausgesprochen, dass wir diesen Herrn Glaser nicht wählen, ebenso wenig wie irgendeinen anderen Kandidaten der AfD. Beim Hereinkommen in unseren Fraktionssaal laufen wir immer an einer Tafel vorbei, auf der all die Namen der sozialdemokratischen Abgeordneten stehen, die 1933 gegen das Ermächtigungsgesetz gestimmt haben. Die hätten uns gewiss auch nichts anderes geraten.

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