• 22. September 2017

    Letzte Zeilen aus dem Wahlkampf

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    als ich 2013 in den Bundestag gewählt wurde, war Trump noch nicht Präsident, der Brexit war noch nicht beschlossen und wir hatten noch keine 1,2 Millionen Geflüchtete aufgenommen. Wir leben in ziemlich verrückten Zeiten. Worauf kommt es an?

    Wenn mich Schulklassen in Berlin besuchen, kommt das Thema häufig auf Europa. Dann fordere ich sie manchmal auf: „Redet alle durcheinander.“ Das können Schülerinnen und Schüler gut. Dann frage ich: „Glaubt ihr, dass ich etwas verstanden habe?“ Kopfschütteln. „Seht ihr, so ist das mit Europa. Wenn wir gehört werden wollen, müssen wir mit einer Stimme sprechen.“ Die großen Fragen, von der Migration bis zum Klimawandel, kann kein Land alleine lösen. Wir brauchen ein starkes und besseres Europa.

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  • 19. Mai 2017

    Berliner Zeilen 06/17

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    am Sonntag habe ich abends gedacht: Wie mag es wohl insbesondere den vielen neuen Mitgliedern gehen, die voller Euphorie in den letzten Monaten in die SPD eingetreten sind, um etwas zu bewegen? Unsereins hat ja schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Klar, es gibt schöneres im Leben als solche Balken beim Gong um 18 Uhr. Aber andererseits: Die Verlierer vom Sonntag waren letztes Mal die Gewinner und können nächstes Mal wieder die Gewinner sein, wenn sie sich berappeln, ehrlich schauen, woran es lag und wieder neu starten. Das ist Demokratie.

    Bei den Wahlen ist jedenfalls wieder klar geworden, wofür wir nicht gewählt werden:

    • Für das, was wir in der Vergangenheit erreicht haben.
    • Dafür, dass es so bleiben soll.
    • Für Erklärungen, warum etwas nicht geht.
    • Für den Kompromiss.

    Die SPD muss Hoffnungen wecken.

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  • 27. Januar 2017

    Berliner Zeilen 01/17

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    was für eine Woche: Paukenschlag am Dienstag in der Fraktion, am Mittwoch dann ein brillanter Auftritt von Martin Schulz, am Donnerstag letzte Reden von Sigmar Gabriel als Wirtschaftsminister und Frank-Walter Steinmeier als Außenminister, heute dann die Vereidigungen. Eine Blitzumfrage der ARD ergab Gleichstand bei der Frage nach der Direktwahl des/der Bundeskanzlers/in und heute melden die Institute einen Sprung von drei Prozent plus für die SPD. Reicht noch nicht, aber die Richtung stimmt.

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