• 10. August 2017

    Zeilen aus dem Wahlkampf

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde von Lars,

    diese Zeilen stammen nicht aus Berlin, sie stammen auch nicht aus der Feder von Lars Castellucci. Sie kommen vom Jungen Wahlkampfteam von Lars. Jede und jeder von uns setzt sich dafür ein, dass Lars wieder in den Bundestag einzieht und seine erfolgreiche Arbeit fortsetzt. Dabei liegt unser Fokus natürlich vor allem darauf, junge Menschen zu erreichen. Diese zu motivieren und zur Wahl aufzurufen, betrachten wir als unsere Aufgabe. Eine Aufgabe übrigens, die Lars vor vielen anderen am Herzen liegt. Auch von uns sind viele über seine regelmäßigen Abende mit Pizza & Politik zur SPD oder gar allgemein zur politischen Arbeit gekommen.

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  • 30. Juni 2017

    Berliner Zeilen 8/17

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    gestern auf dem Nachhauseweg kam mir ein frustriert wirkender Herr mit Handy am Ohr entgegen. „Jetzt wird nur noch Politik für Minderheiten gemacht“ hörte ich beim Vorübergehen – Thema also die Ehe für alle.

    Das habe ich auch in unserer Partei schon öfter gehört: „Aus der Summe von Minderheiten wird noch keine Mehrheit für die SPD“. Ich habe mir angewöhnt – früher eher nachdem, heute nach Möglichkeit bevor ich mich aufrege – zu hinterfragen, was die Leute eigentlich dazu bringt, so etwas zu sagen.

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  • 2. Juni 2017

    Berliner Zeilen 07/17

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    was für eine Woche. Neue Ministerin. Neuer Generalsekretär. Über dem Atlantik kündigt Präsident Trump den Klimavertrag von Paris. In Kabul ein neuerlicher Anschlag. Martin Schulz hat erreicht, dass nun erst einmal auf Abschiebungen nach Afghanistan verzichtet wird. Dafür habe ich mich lange eingesetzt. Kaum Bewegung gibt es dagegen beim Familiennachzug für Geflüchtete mit subsidiärem Schutz. Es ist dann keine Freude, dazu eine Rede halten zu müssen, aber es gehört halt dazu.

    Nochmal Afghanistan – was antworte ich jemandem, der schreibt: „Lieber Geld für Schulen als für Afghanen!“?

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  • 19. Mai 2017

    Berliner Zeilen 06/17

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    am Sonntag habe ich abends gedacht: Wie mag es wohl insbesondere den vielen neuen Mitgliedern gehen, die voller Euphorie in den letzten Monaten in die SPD eingetreten sind, um etwas zu bewegen? Unsereins hat ja schon ein paar Jährchen auf dem Buckel. Klar, es gibt schöneres im Leben als solche Balken beim Gong um 18 Uhr. Aber andererseits: Die Verlierer vom Sonntag waren letztes Mal die Gewinner und können nächstes Mal wieder die Gewinner sein, wenn sie sich berappeln, ehrlich schauen, woran es lag und wieder neu starten. Das ist Demokratie.

    Bei den Wahlen ist jedenfalls wieder klar geworden, wofür wir nicht gewählt werden:

    • Für das, was wir in der Vergangenheit erreicht haben.
    • Dafür, dass es so bleiben soll.
    • Für Erklärungen, warum etwas nicht geht.
    • Für den Kompromiss.

    Die SPD muss Hoffnungen wecken.

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  • 28. April 2017

    Berliner Zeilen 05/17

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    nach Ostern habe ich eine Woche Verschnaufpause in Italien eingelegt. Das Wetter war mäßig, aber damit war dann mehr Zeit für Dinge, die sonst im Alltag zu kurz kommen: Bücher, Freunde, Shopping und natürlich wunderbares Essen. Wir haben auch das berühmte Staufer-Castel del Monte besucht und ich habe ziemlich viele Fotos für Dr. Ludwig Hildebrandt gemacht, der derzeit an der Burg Steinsberg an Restaurierungsarbeiten beteiligt ist, die unsere Bundesförderung möglich gemacht hat. Steinsberg und Castel del Monte weisen nämlich einige bauliche Parallelen auf. Insofern hätte ich natürlich im schönen Kraichgau bleiben können…

    Nachts um 23 Uhr sind wir dann am Sonntag in Karlsruhe/Baden-Baden gelandet, morgens hatte ich gleich Unterricht an meiner Hochschule und am Nachmittag ging es wieder nach Berlin.

    Hier haben wir unter anderem über den Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung debattiert. Martin Schulz stellt das Thema Gerechtigkeit in den Mittelpunkt. Zurecht, wenn man den Bericht liest. Die unteren 40 Prozent der Einkommen haben in den letzten zwanzig Jahren Rückschritte statt Fortschritte gemacht. Die Schere zwischen Arm und Reich geht immer weiter auseinander. Unser Regierungsprogramm muss darauf Antworten geben! Eine Zusammenfassung des Berichts gibt es hier.

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