• 22. April 2015

    Herzliche Einladung zur Veranstaltung „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ am 27. April in Meckesheim

    „Meine Eltern, meine Karriere, meine Kinder – und ich?“ – Immer schneller, immer dichter, immer fordernder – so erleben viele Menschen ihren Alltag. Um die Kinder kümmern, um die Eltern kümmern, auch mal um sich selbst kümmern, dazu aber auch einen guten Job machen und auch nicht immer hinten anstehen, wenn es um berufliche Perspektiven geht. Wie kann das alles besser zusammengehen? Sicher ist – alle müssen einen Beitrag leisten: Politik, Unternehmen und jede/r Einzelne, denn viele erkranken auch an ihren eigenen Ansprüchen.

    Herzliche Einladung, diese und Ihre Fragen am 27. April 2015 ab 19 Uhr in der Lobbachhalle (Mühlstraße 12/1) in Meckesheim-Mönchzell mit uns zu diskutieren.

    Lars Castellucci, SPD-Bundestagsabgeordneter Wahlkreis Rhein-Neckar
    Anneke Graner, SPD-Landtagsabgeordnete, setzte im Landtag die Elternzeit durch
    Alice Güntert, Forum „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“- Metropolregion Rhein-Neckar GmbH
    Sandra Jürriens, Leiterin der Kinderkrippe Rappelkiste

     

     

  • 15. April 2015

    Humanitärer Katastrophe im Mittelmeer entschlossen begegnen

    Anlässlich der erneuten Flüchtlingskatastrophe im Mittelmeer, bei der gestern wohl 400 Menschen starben, habe ich gemeinsam mit der italienischen Abgeordneten Laura Garavini diese Stellungnahme veröffentlicht.

    Wir wollen eine wirksame Rettung von Flüchtlingen auf dem Mittelmeer. Jedes Jahr ertrinken hunderte Menschen bei dem Versuch, aus Afrika kommend Europa zu erreichen. Auch in dieser Woche sind wohl wieder 400 Menschen gestorben. Italien konnte im vergangenen Jahr im Rahmen der Operation „Mare Nostrum“ rund 151.000 dieser Menschen das Leben retten. Trotzdem starben schätzungsweise 3.000 Flüchtlinge im Mittelmeer. Die Boote der Flüchtlinge sind nur selten hochseetauglich. Überladen sind sie immer. Mit Kindern, Frauen und Männern, die in Europa eine neue Heimat suchen.

    Italien ist nicht allein für die Asyl- und Migrationspolitik verantwortlich. Seit 1999 streben die Mitgliedstaaten der Europäischen Union ein Gemeinsames Europäisches Asylsystem an. Zu einem solchen System gehört zwingend eine wirksame und solidarische Organisation der Seenotrettung durch die Europäische Union. Diese Aufgabe müsste von der Grenzschutzagentur der EU, FRONTEX, übernommen werden. FRONTEX ist gegenwärtig für die Bekämpfung von Schleusern und Menschenhändlern zuständig. Ergänzend kann die Organisation den Mitgliedstaaten bei der Rettung von Flüchtlingen helfen. Beide Aufgaben – Bekämpfung der Kriminalität und Rettung der Flüchtlinge – müssen gleichberechtigt von FRONTEX übernommen werden. Die Seenotrettung muss frühzeitig, also auch weitab der europäischen Küsten möglich sein. Für 28 EU-Staaten sollte es ein Leichtes sein, die Kosten der Operation in Höhe von monatlich rund zehn Millionen Euro zu tragen. Immerhin beteiligen sich Deutschland und Italien seit mehr als 13 Jahren und mehreren Millionen Euro jährlich an der NATO-Operation Active Endeavour im Mittelmeer. Die Rettung von Menschenleben darf nicht am Geld scheitern.

    Unser Ziel ist es, das Leben der Flüchtlinge zu retten. Das bedeutet nicht, dass alle Flüchtlinge ein Aufenthaltsrecht bekommen werden. Darüber müssen die zuständigen nationalen Behörden nach geltendem Recht entscheiden. Es gibt keine Garantie auf Asyl oder Flüchtlingsschutz nach Genfer Konvention oder EU-Recht. Es gibt aber ein Recht auf Asyl. Das besagt, dass Flüchtlinge zumindest die Möglichkeit haben müssen, dieses Recht zu beanspruchen. Der gegenwärtige Zustand, dass wir den Menschen die Wahrnehmung ihres Asylrechts verwehren, indem wir sie ertrinken lassen, widerspricht den Grundwerten der Europäischen Union. Vereinbar ist das weder mit christlicher, jüdischer oder islamischer Menschenliebe noch mit humanistischer Überzeugung.

    Unzweifelhaft haben die Rettungsbemühungen auch zur Folge, dass mehr Menschen auf einen sicheren Überweg hoffen. Möglicherweise versuchen Kriminelle dieses Engagement auszunutzen. Das kann aber kein Grund sein, Menschen ertrinken zu lassen. Es muss vielmehr ein Grund sein, Schleuser und Menschenhändler stärker zu bekämpfen.

    Klar ist auch: Seenotrettung ist nur die zweitbeste Lösung. Erstrebenswert sind vorbeugende Maßnahmen, die Flüchtlingen eine Alternative zur gefährlichen Flucht über das Mittelmeer bieten. Dazu gehört insbesondere die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Herkunftsstaaten. Die Lösung kriegerischer Konflikte und der Aufbau wirtschaftlich wachsender demokratischer Rechtsstaaten werden aber nur langfristig zu erreichen sein. Mittelfristig brauchen wir ein besseres System der legalen Einwanderung in die Europäische Union und eine solidarische Flüchtlingspolitik.

    Papst Franziskus sagte in seiner Rede vor dem Europäischen Parlament Ende November 2014, Europa dürfe nicht hinnehmen, dass das Mittelmeer ein großer Friedhof werde. Fakt ist: die Tragödien im Mittelmeer wiederholen sich. Den Worten müssen endlich Taten folgen.

    Diese Stellungnahme wurde auch bei „The European“ veröffentlicht.

  • 24. März 2015

    Herzliche Einladung zur Ausstellungseröffnung und Lesung „Spiegelblicke“

    Mein Wahlkreisbüro nutze ich von Zeit zu Zeit für Ausstellungen. Nach der Premiere im vergangenen Jahr lade ich heute wieder herzlich zu einer besonderen Veranstaltung ein. Die Eröffnung der Ausstellung „Spiegelblicke“ findet statt am

     

    Samstag, den 28. März 2015, um 11:00 Uhr
    in meinem Wahlkreisbüro
    in der Marktstraße 11 in Wiesloch.

     

    Diese Ausstellung zeigt Fotos, die im Rahmen des gleichnamigen Buchprojekts „Spiegelblicke“ entstanden sind. Darin haben Renate Weilmann und Bernhard Dedera zwanzig Menschen aus der Rhein-Neckar-Region porträtiert, deren Lebensumstände völlig verschieden sind und die aus unterschiedlichen Blickwinkeln über Heimat, Ängste und Hoffnungen sprechen. Es wird auf sehr persönliche und intensive Weise deutlich, was den Menschen aus unserer Region wichtig ist, um gut leben zu können.

    Die Autorin und der Fotograf werden an diesem Tag vor Ort sein und für Fragen zur Verfügung stehen.

    Außerdem findet am

     

    Mittwoch, den 15. April 2015, um 18:30 Uhr
    im Bronners in der Marktstraße 13 in Wiesloch

     

    eine Lesung zur Ausstellung statt. Die Autorin Renate Weilmann liest sowohl aus „Spiegelblicke“ als auch aus ihren Gedichtbänden. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung von Ulrike Hille an der Bratsche.

    Für beide Veranstaltungen bitte ich um Anmeldung in meinem Wahlkreisbüro (Tel.: 06222-9399507, E-Mail: lars.castellucci.ma04@bundestag.de).

    Die Ausstellung kann vom 30.03. bis zum 24.04.2015 werktäglich während der Öffnungszeiten des Wahlkreisbüros besichtigt werden.

    Ich freue mich auf viele Begegnungen.

  • 21. März 2015

    Telefonsprechstunde am 23. März 2015

    Meine Kolleginnen und Kollegen aus der baden-württembergischen SPD-Landesgruppe und ich bieten am kommenden Montag, den 23. Märzzwischen 19 und 20 Uhr eine Telefonsprechstunde an. In dieser Zeit bin ich zu Fragen aus dem Wahlkreis und zu den Themen Innenpolitik, Europapolitik und Nachhaltigkeit unter 030/227 73490 zu erreichen. Ich freue mich auf viele Anrufe.

    Die anderen Abgeordneten beantworten ebenfalls gerne Fragen zu ihren Fachgebieten:

     

    Rainer Arnold (Verteidigung): 030 227 55104

    Heike Baehrens (Gesundheit): 030 227 74157

    Elvira Drobinski-Weiß (Verbraucherschutz): 030 227 77310

    Gernot Erler (Auswärtiges): 030 227 75879

    Saskia Esken (Bildung, Digitale Agenda): 030 227 75205

    Johannes Fechner (Recht): 030 227 75227

    Josip Juratovic (Außenpolitik, Integration): 030 227 70107

    Gabriele Katzmarek (Wirtschaft, Energie): 030 227 75107

    Katja Mast (Arbeit und Soziales): 030 227 73755

    Hilde Mattheis (Gesundheit): 030 227 75142

    Stefan Rebmann (Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung): 030 227 74722

    Martin Rosemann (Arbeit und Soziales): 030 227 72703

    Annette Sawade (Verkehr): 030 227 71210

  • 19. März 2015

    Demonstration „Buntes Sinsheim“ am 21. März 2015

    Unsere Gesellschaft ist bunt und vielfältig. Deshalb unterstütze ich den Aufruf von Oberbürgermeister Jörg Albrecht, seiner Stellvertreter und der Stadt Sinsheim zur Demonstration „Buntes Sinsheim“. Ich hoffe, dass am kommenden Samstag, den 21. März, um 10 Uhr möglichst viele Menschen am Sinsheimer Wächter zeigen, was sie von Nazis und deren sogenanntem „Aktionstag gegen Kinderschänder“ halten.

     

    Weitere Informationen gibt es auf der Website der Stadt Sinsheim.