• 9. Dezember 2015

    Pressemitteilung: Wohin steuert Europa?

    2015 – ein Jahr der europäischen Krisen? Der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland, griechische Banken, die schliessen, Hundertausende Menschen, die vor Krieg und Hunger fliehen, Abkapselungsversuche aus Großbritanninen und der furchtbare Terror in Paris. Und Europa mittendrin, das nur unzureichend zu gemeinsamem Handeln in der Lage ist. Kurz vor Jahresende gab es viel Gesprächsbedarf. Axel Schäfer, stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender und ausgewiesener Europakenner war auf Einladung von Lars Castellucci, der SPD Sinsheim und der Europa-Union Rhein-Neckar ins Technikmuseum gekommen, um Frage und Antwort zu stehen. Gemeinsam mit Paul Greenwood und Renate Kinzinger von der deutsch-britischen Gesellschaft Rhein-Neckar und Flüchtlingsexperte Lars Castellucci diskutierte er die drängenden Fragen.

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  • 2. September 2015

    Neun Gemeinden an neun Tagen

    Was bedeutet es für die Menschen in unserer Region, gut zusammen zu leben? Diese Frage steht für mich im Vordergrund. Die Anregungen aus meiner Sommertour durch den Wahlkreis Rhein-Neckar lasse ich nun in meine politische Arbeit einfließen. Nachdem ich innerhalb von zwei Wochen neun Gemeinden besucht habe, bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

    Ich habe viele tolle Begegnungen erlebt und viel gelernt. Beeindruckend waren die vielen Ehrenamtlichen, die ich unterwegs getroffen habe. Ob Landfrauen, Peru-Hilfe oder Freiwillige Feuerwehr – gutes Zusammenleben in den Gemeinden lebt von der Arbeit der zahlreichen Vereine und Initiativen vor Ort, die ohne ehrenamtliche Helferinnen und Helfer nicht möglich wäre.

    Ein besonderes Highlight jeder Station der Sommertour waren für mich aber die Besuche an den Haustüren. An jeder Tür habe ich eine neue spannende Geschichte gehört. Gute Beziehungen zu anderen sind vielen Menschen wichtig. Deshalb ging es in den Gesprächen oft darum, dass die Leute wertgeschätzt werden und in einer harmonischen Nachbarschaft leben wollen. Aber auch gute Arbeitsbedingungen und Versorgungsprobleme im ländlichen Raum haben wir diskutiert.

    Diese Informationen habe ich alle aufgenommen und nehme sie nach der Sommerpause mit nach Berlin. Das sind kostbare Anregungen für mich und meine Arbeit.

  • 11. Juni 2015

    Video: Digitale Bürgersprechstunde

  • 26. März 2015

    Berliner Zeilen – 03/2015

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    die Welt um uns hält uns weiter in Atem. Wir bangen um die Umsetzung der Minsker Verhandlungsergebnisse. Wir haben die Griechenlandhilfen verlängert (und profitieren übrigens Stand heute davon durch Zinszahlungen und die Niedrigzinsphase). Wir sind im Gespräch mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten des Kosovo wegen der Massenflucht aus seinem Land – und das ist nur ein kleiner Ausschnitt.

    Frank-Walter Steinmeier hat uns gestern im sogenannten Arbeitskreis EINS berichtet. Er hat jetzt ein Jahr lang das Auswärtige Amt umgekrempelt (www.review2014.de). Dabei wurden beispielsweise Krisenprävention und Krisennachsorge gebündelt und gestärkt. Angesichts der Krisen um uns herum werden wir uns in der nächsten Zeit sehr viel stärker der Frage stellen müssen, wie Deutschlands Verantwortung aussehen soll. Wenn ich das so schreibe, befürchten sicher viele, dass militärische Verantwortung gemeint ist. Es ist eine große Errungenschaft, dass wir eine Nation geworden sind, die in erster Linie friedensstiftend wirken will, hat Ute Vogt am Montag in der Landesgruppe gesagt. Und Frank-Walter Steinmeier ist ja genau der  Außenminister der Generationen, die das verinnerlicht haben. Er ist rastlos als Diplomat, miteinander zu reden, nicht aufzugeben, das ist sein Leitmotiv. Was bringt Diplomatie? Wie können wir rechtzeitiger sein in unseren Bemühungen? Auf welche neue Weltordnung sollen sie zulaufen? Lasst uns darüber miteinander ins Gespräch kommen.

    Außerdem haben wir diese Woche einen ersten Aufschlag für ein Einwanderungsgesetz verabschiedet. Aktuell gibt es mehr als 50 verschiedene Aufenthaltstitel, verstreut in mehreren Gesetzen. Wir schlagen vor, die verschiedenen Vorschriften zu bündeln. Gleichzeitig müssen wir klar machen, dass wir uns genauso um die diejenigen kümmern, die schon da sind – seien es Soloselbstständige mit Angst vor Altersarmut, Alleinerziehende ohne Unterhaltszahlungen oder alle, denen kein vernünftiger Berufseinstieg gelingt.

    Herzliche Grüße von
    Lars Castellucci

  • Berliner Zeilen – 02/2015

    Liebe Genossinnen und Genossen,
    liebe Freundinnen und Freunde,

    als Mitglied des Innen- und Europaausschusses drehten sich die letzten Tage in Berlin für mich hauptsächlich um das Thema Einwanderung. Die Debatte um ein entsprechendes Gesetz zur Steuerung und Gestaltung der Zuwanderung ist mindestens schon 20 Jahre alt. Nun hat die Debatte wieder Fahrt aufgenommen.  Und das ist gut so, denn die Zuwanderung findet sowieso statt – wir sollten Sie also nicht einfach laufen lassen -, wir brauchen Zuwanderung – nicht zuletzt aufgrund des demografischen Wandels – und Zuwanderung und Zusammenleben stellen uns auch vor Herausforderungen – und diesen gilt es aktiv zu begegnen. Zuallererst muss man miteinander reden. Es gibt Fragen, es gibt Ängste, es gibt Vorbehalte und es ist unser Job als Politiker damit umzugehen. Ich will das nicht den rechten Rattenfängern überlassen und finde es deshalb hervorragend, dass unser Parteichef in Dresden einfach mal bei einer Veranstaltung aufgetaucht ist. Eine klare Haltung und Dialogbereitschaft schließen sich nicht aus. In diesem Sinne habe ich mich auch in einem Namensbeitrag auf vorwaerts.de (http://www.vorwaerts.de/artikel/demokratie-braucht-dialog) und in einem Interview mit BBC geäußert (http://www.lars-castellucci.de/index.php?nr=86211&menu=1).

    Eigentlich ist die Gestaltung der Zuwanderung aber keine deutsche, sondern eine europäische Frage. Das habe ich im European geschrieben (http://www.theeuropean.de/lars-castellucci/9495-europa-braucht-ein-einwanderungsgesetz). Um den Umgang mit Fremdem ging es auch in meiner Predigt in der Mannheimer CityKirche Konkordien, zu der ich anlässlich der diesjährigen Vesperkirchen-Aktion eingeladen war (s. Anhang).

    Am Sonntag erholt sich Eva Högl vom Edathy-Untersuchungsausschuss und kommt zu zwei deutlich netteren Veranstaltungen in den Wahlkreis – herzliche Einladung zum Neujahrsempfang nach Wiesloch und zum Europa-Café nach Leimen.

    Herzliche Grüße
    Ihr/Euer Lars Castellucci

    P.S.: Eine Studentin meiner Hochschule engagiert sich für sauberes Trinkwasser und den Bau von Wasserpumpen in Äthiopien: http://www.gofundme.com/ie5v0s. Ich lege Euch dieses Projekt für eine Unterstützung ans Herz!

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